Der Moha

Die meisten Moha, die man außerhalb der großen Regenwälder trifft, haben die aventurische Gesellschaft, von ihrer düsteren Seite kennengelernt: Sie wurden als Kinder oder Halbwüchsige von Sklavenhändlern gefangen und auf dem Markt von Al´Anfa verschachert. Viele von ihnen wanderten in die Arena der Stadt, um mit blutigen Kämpfen das Volk zu unterhalten. Andere wurden herangezogen, um eine Generation von "zahmen Mohas " zu züchten, denn ein wilder Waldmensch läßt sich nicht zu Feldarbeit zwingen. Er geht unter - oder flieht. Mit viel Glück erreicht er dann die Städte des Mittelreichs, wo die Sklaverei verboten ist. Einsam und mittellos, wie er ist, schließt er sich rasch anderen Abenteurern an und ist vor allem denen, die ihn aus der Gefangenschaft befreien, lebenslang ein treuer Kamerad.

Hin und wieder kommt es aber auch vor, daß ein junger Moha das Dorf seiner Vorväter verläßt und in die Ferne zieht. Es kann ungeheuer reizvoll sein, die Reaktionen eines solchen "Wilden" auf die "Zivilisation" darzustellen, eine rollenspielerische Herausforderung, der man sich stellen sollte.