Der Krieger
Ohne Frage, in gewisser Weise
ist der Krieger " eine Mann fürs Grobe", ein zuverlässiger Freund immer dann,
wenn es um handfeste Auseinandersetzungen geht, mit seiner schnellen Klinge
unverzichtbar in vielen gefährlichen Situationen. Doch ihn auf einen
schlichten Haudrauf zu reduzieren, hieße ihm Unrecht zu tun, denn nicht nur in
der Kampfkraft liegen die Werte des Kriegers: Zumeist selbst edler Abkunft, in
jedem Fall aber an mehr oder minder bedeutenden Höfen eingeführt, ist der
Krieger derjenige einer Heldengruppe, der sich mit höfischen Sitten und
Gebräuchen, Tänzen und gesellschaftlichem Gebaren auskennt.
Spielen sie den Krieger als einen selbstbewußten, ruhig ein wenig arroganten Charakter, der es gewohnt ist, daß sein Wort Befehl ist. Man hat den jungen Krieger in Fechtkunst, Jagd und höfischer Erziehung unterwiesen, ihm zudem beigebracht, Verantwortung zu übernehmen, das Kommando zu führen wann immer es angebracht erschein. Er schützt die Schwachen und Hilfsbedürftigen. Durch diese Art bringt er oft seine Gefährten in ernste Schwierigkeiten. So etwa, wenn er darauf besteht, der 20-köpfigen Räuberbande offen, mit blanker Klinge, gegenüberzutreten. Man hüte sich solchen "Heldenmut" als schiere Dummheit abzutun, denn eines sollte man nicht vergessen, Aventurien ist ein Land , in dem klassische Vorstellungen von Mut und Tugend herrscht.