Der Jäger
Die Einsamkeit gewohnt, ist der
Jäger ein wenig menschenscheu. Er liebt eher die tiefen Wälder als die Städte,
und das Gedränge auf einem Marktplatz ist ihm ein wahres Greuel. Trotzdem
zieht ihn die Neugier oft von seiner angestammten Heimat fort. Ein junger
Jäger möchte schon gerne wissen, was hinter dem nächsten Berg liegt. So kommt
es, das man immer wieder einen Angehörigen dieses Standes in einer Dorfschenke
oder einer Herberge treffen kann, wo er dann anderen Abenteurern begegnet.
Anfangs ist es jedoch nicht leicht, mit diesem wortkargen, wilden Burschen aus
den Wäldern aus zukommen. Läßt man ihm aber seinen eigenen Kopf, dann ist der
Jäger ganz verträglich. Um einen Jäger in eine Heldengruppe einzuführen,
bietet sich ein Wildnisabenteuer an. Die anderen Helden - zumeist
Städter - werden einen Führer gut gebrauchen können. Zu diesem Zweck läßt sich
ein Jäger durchaus anheuern, und die folgenden, gemeinsam durchgestandenen
Gefahren schmieden die Gruppe zusammen. Mit der zeit lernt dann der Jäger
sogar, daß es oft sehr angenehm ist, Freunde um sich zu haben. Doch die
Schönheit und Freiheit der Wildnis, in der er aufwuchs, wird er niemals
vergessen.