Geweihter des Firun

So unbeugsam und hart wie der Gott des Winters und der Jagd tritt auch sein Geweihter auf: als ernster, verschlossener Waldläufer oder durch nichts zu erschütternder Fährtensucher. Die Jagd ist ihm Lebenssinn und Orakel zugleich. Im Verhalten der Jagdtiere, die der Geweihte als gleichrangige Gegner betrachtet, vermag er den Willen und und die Weisungen seines Gottes zu erkennen.
Charakterschwäche sind dem Firungeweihten fremd. Wenn er sie an sich selbst entdeckt, wird er sie mit aller Macht bekämpfen und unterdrücken. Auch bei den Gefährten wird er keine Verschlagenheit, Feigheit, Goldgier oder ähnliche Züge tolerieren. Jede Art des Jagdfrevels empfindet er als Lästerung seines Göttes, wobei ihm auch so manche verbreitete List (z.B. das Anlocken eines Elterntieres durch die nachgeahmte Klänge eines Jungtieres) zuwider ist.
Am Feuer eines einsamen Jägers oder umherstreifenden Nivesen wird ein Firungeweihter ein gern gesehener gast sein, innerhalb einer typischen Abenteuergruppe wird er wohl stets ein Fremder bleiben.